1 Herders Werke werden, wenn nicht anders angemerkt, nach Johann Gottfried Herder: Sämmtliche Werke, hg. von Bernhard Suphan, 33 Bde., Berlin 1877-1913, künftig mit der Sigle SWS, Band- und Seitenangabe zitiert.
2 Heinrich Düntzer u. a. (Hgg.): Von und an Herder. Ungedruckte Briefe aus Herders Nachlaß, 3 Bde., Leipzig 1861-1862, hier Bd. 2, 1861, S. 315.
3 Friedrich Wilhelm König: Die Persika des Ktesias von Kindos, in: Archiv für Orientforschung, hg. von Ernst Weidner, Beiheft 18, Graz 1972.
4 Christine Maillard: „Die Bhagavad-Gîtâ – Zur Rezeptionsgeschichte eines indischen Textes in Deutschland (1785-1945)“, in: Divergente Kulturräume in der Literatur, hg. von Jean-Marie Valentin u. a., Bern u. a. 2007, S. 114-121. (Akten des XI. Internationalen Germanistenkongresses, Paris, 2005).
5 Heinrich Düntzer (Anm. 2.), S. 339.
7 Beim Gebrauch des Motiv-Begriffs orientiere ich mich an der Definition des Motivs als erzählerischen Bausteins, der eine innere strukturelle Einheit aufweist, ohne jedoch eine Handlung zu konstruieren oder einen festen Inhalt wiederzugeben. Insofern ist es offen und empfänglich für jede Art von Bedeutung (Elisabeth Frenzel: Motive der Weltliteratur, 3. Aufl., Stuttgart 1988, S. VII).
9 Heinrich Düntzer (Anm. 2.), S. 339.
10 Diesen Sonderdruck brachte der Verleger Carl Wilhelm Ettinger auf den Markt. In Herders Gesamtwerk fand diese Schrift in das vierte Stück der dritten Sammlung der Zerstreuten Blätter Eingang (SWS, XV, S. 571-606). Suphan rezipierte den Sonderdruck in seiner Herder-Ausgabe (SWS, XV, S. 571-606, siehe S. 571, Anm. 1).
12 Ebd., S. 520. Die Persepolitanischen Briefe entstanden zwischen Sommer 1798 und Frühjahr 1803 und wurden im Jahr 1805 posthum in der Sammlung der Adrastea herausgegeben.
13 Michael Maurer: „Die Geschichtsphilosophie des jungen Herder in ihrem Verhältnis zur Aufklärung“, in: Johann Gottfried Herder: 1744-1803, hg. von Gerhard Sauder, Hamburg 1987, S. 141-155, hier S. 142, 147.
14 Siehe hierzu Christoph Bultmann: Die biblische Urgeschichte in der Aufklärung. Johann Gottfried Herders Interpretation der Genesis als Antwort auf die Religionskritik David Humes, Tübingen 1999.
15 Barbara Stemmrich-Köhler: Zur Funktion der orientalischen Poesie bei Goethe, Herder und Hegel. Exotische Klassik und ästhetische Systematik in den „Noten und Abhandlungen zu besserem Verständnis des West-östlichen Divans“ Goethes, in Fruhschriften Herders und in Hegels Vorlesungen zur Ästhetik, Frankfurt am Main 1992.
22 Hans Dietrich Irmscher: „Grundfragen der Geschichtsphilosophie Herders bis 1774“, in: Bückeburger Gespräche über Johann Gottfried Herder 4 (1984), S. 10-32; Friedrich Meinecke: Die Entstehung des Historismus, 4. Aufl., Bd. 3, München 1965, S. 359f.
23 Hans Dietrich Irmscher (Anm. 22), S. 21.
24 Johann Georg Hamann: Briefwechsel, hg. von Walther Ziesemer u. a., Bd. 2, 1760-1769, Wiesbaden 1956, S. 408f.
33 Michael Woods u. a. (Hgg.): Seven Wonders of the Ancient Middle East, Minneapolis 2008, S. 26-28.
34 René Mathias Hofter: „Verstehen und Selbstverständnis. Zum wissenschaftlichen Status der Hermeneutik“, in: Posthumanistische Klassische Archäologie. Historizität und Wissenschaftlichkeit von Interesse und Methoden, hg. von Stefan Altekamp u. a., München 2000, S. 193-208.
35 Hans Adler untersucht Herders Schreibweise auf der Grundlage von Metapher und Poesie und sieht in Herders Stil kein „Dokument der Schwäche“, sondern das „Dokument eines kritischen Gegenentwurfs zu Rationalismus und Transzendentalismus“ (Hans Adler: „Herders Stil als Rezeptionsbarriere“, in: Herder im Spiegel der Zeiten. Verwerfungen der Rezeptionsgeschichte und Chancen einer Relektüre, hg. von Tilman Borsche, München 2006, S. 15-31, hier S. 23).
37 Carsten Niebuhr: „Persepolis“, in: Deutsches Museum I, 3 (1788), S. 209-223, hier S. 221f.
38 Vgl. Lutz Danneberg: „Beschreibungen in den textinterpretierenden Wissenschaften“, in: Betrachten—Beobachten – Beschreiben. Beschreibungen in Kultur- und Naturwissenschaften, hg. von Rüdiger Inhetweeen u. a., München 1996, S. 193-224, hier S. 194.
39 Friedrich Schleiermacher: Hermeneutik, nach den Handschriften neu herausgegeben und eingeleitet von Heinz Kimmerle, Heidelberg 1974, S. 31.
40 Hamid Tafazoli: Der deutsche Persien-Diskurs. Zur Verwissenschaftlichung und Literarisierung des Persien-Bildes im deutschen Schrifttum von der frühen Neuzeit bis in das 19. Jahrhundert, Bielefeld 2007, S. 322-325.
41 Odoricus von Pordenone: Die Reise des seligen Odorich von Pordenone nach Indien und China. Heidelberg 1987. Siehe zu den Anfängen der Persepolis-Beschreibung in der europäischen Rezeptionsgeschichte Jan Willem Drijvers/Heleen Sancisi-Weerdenburg (Hgg.): Through travellers’ eyes: European travellers on the Iranian monuments, Leiden 1991.
42 Hamid Tafazoli (Anm. 40), S. 333-336.
43 Ebd., S. 336-349, S. 374-383.
44 Sinn und Bedeutung werden in den Geisteswissenschaften häufig gleichbedeutend gebraucht (Peter J. Brenner: „Sinn“, in: Lexikon der Geisteswissenschaften. Sachbegriffe – Disziplinen – Personen, hg. von Helmut Reiner u. a., Wien u. a. 2011, S. 738-744). Der Begriff Symbol hat sich längst aus seinem etymologischen Verständnis, das von dem Begriff Symbolon im Sinne des Erkennungszeichens, bei dem ein Teil für einen anderen Teil oder für das Ganze steht, herrührt, gelöst. In unterschiedlichen Symboltheorien der Gegenwart wird Symbol als etwas Konkretes, das für etwas Abstraktes steht, diskutiert (Jürgen Oelkers u. a. (Hgg.): Das Symbol – Brücke des Verstehens, Stuttgart u. a. 1991).
45 Der Terminus Avesta (Pahlavi: Abestâg) begegnet uns erst in der Zeit der Sassaniden. Verschiedene Angaben zur Bedeutung des Begriffs erschweren dessen Bestimmung. In den altpersischen Keilschriften findet sich Abastâ, im Buch Denkard aber Upastâk. Mit ihm werden teilweise die Bedeutung Wissen oder Kunde in Verbindung gebracht, was sich aus dem Stamm vid ergibt, der im Avestischen und im Sanskrit Wissen bedeutet. Zand (auch Zend) bezieht sich auf Übersetzungen und Kommentare im Mittelpersischen, welche die Priester wegen der verlorengegangenen Kenntnisse der alten Sprache des Avesta (Avestisch) erstellt haben. Ich verwende den Begriff in der Übereinstimmung mit Herders Quellen. Ins Deutsche wurde Zand Avesta zum ersten Mal aus Duperrons französischem Text übersetzt. Der Übersetzer war Johann Friedrich Kleuker (1749-1827), dessen Übersetzung in den Jahren 1776-1778 von dem namhaften Verleger Johann Fridrich Hartknoch in Riga gedruckt wurde. Kleuker studierte ab 1770 Theologie, Philosophie und Philologie an der Georg-August-Universität Göttingen und war ab 1773 Hauslehrer in Bückeburg, wo er die Bekanntschaft mit Herder gemacht hat. 1775 vermittelte Herder ihm die Stelle eines Prorektors in Lemgo. Obwohl Kleukers deutsche Übersetzung zum Zeitpunkt von Herders Avesta-Lektüre bereits vorlag, konsultierte Herder jedoch die französische Ausgabe. Allerdings stand er in dieser Zeit sowohl zu Hartknoch als auch zu Kleuker in Verbindung. An Kleuker adressiert ist der neunte Brief aus der Sammlung der Persepolitanischen Briefe (SWS, XXIV, S. 516-523).
46 Hamid Tafazoli: „Erinnerungskultur und antike Identitätsmuster. Herders Mythologisierung der Monumente von Persepolis“, in: Herder Jahrbuch X (2010), S. 83-112.
53 Mary Boyce: „Fravaiši“, in: Encyclopaedia Iranica X, Fasc. 2 (2000), S. 195-199.
59 Siehe hierzu Carsten Niebuhr: Reisebeschreibung nach Arabien und anderen umliegenden Ländern, Bd. 1-2, Kopenhagen 1774-1778; Bd. 3, Hamburg 1837; hier: Bd. 2, 1788, Tab. XXV, Fig. c, Tab. XXIX und XXX.
62 Eine ähnliche Figur tritt im Zand Avesta im Yascht 19, Vendidad 2 auf.
63 Siehe Michael Stausberg: Zarathustra und seine Religion, München 2005, S. 46-47; zum Mythos Prods Oktor Skjærvø: „Myth of Jamšid“, in: Encyclopaedia Iranica, 2012, Vol. XIV, Fasc. 5, S. 501-522; Mahmoud Omidsalar: „Jamšid in Persian Literature“, in: Encyclopaedia Iranica, Bd. XIV, Fasc. 5, S. 522-528.
64 Siehe hierzu ausführlich Ahmad Tafazzoli: Mīnū yē xrad, Tehran 1379 [2000]. Eine Legende bringt Dschamschid mit der Weinkultur im Iran in Verbindung (Thomas Pellechia: Wine. The 8,000-Year-Old Story of the Wine Trade, London 2006, S. XIf.).
74 Michael Maurer (Anm. 13), S. 143.
77 „Trauriger und wichtiger wird der Gedanke, daß auch dieser große Schöpfer von Geschichte und Weltseele immer mehr veralte“ (SWS, V, S. 231). Entgegen Lessing und Goethe betrachtet er Shakespeare dem Gesetz der Veraltung unterworfen und knüpft dabei an seine Gedanken in der Abhandlung über den Ursprung der Sprache (1772) an, in der er die Geschichte nicht als degenerativen Prozess im Sinne Rousseaus, sondern als Ort der Selbsterkennung und Selbstbestimmung des Menschen auffasst (Hans Dietrich Irmscher (Anm. 22), S. 28).
78 Vgl. Günter Arnold: „Herders Nachdichtung. ,Aufschriften auf den Königsgräbern bei Persepolis‘“, in: Das Goethe- und Schiller-Archiv 1896-1996, hg. von Jochen Golz, Weimar u. a. 1996, S. 281291, hier S. 281f.
79 Hamid Tafazoli (Anm. 40), S. 385-387.
87 Ich übernehme diese Bezeichnung im Anschluss an Michael Maurer, der ihn auf Herders Historismus anwendet (vgl. Michael Maurer (Anm. 13), S. 145-152).
97 SWS, XXXII, 180. Die Analyse der sprachlich fixierten Vorstellungen betrachtet Herder als Aufgabe der Philosophie und folgt somit Kants Schrift Untersuchungen über die Deutlichkeit der Grundsätze der natürlichen Theologie aus dem Jahre 1764 (Hans Dietrich Irmscher: Johann Gottfried Herder, Stuttgart 2001, S. 52-56).
99 Hartknoch studierte in Königsberg Theologie, schloss dann eine Ausbildung als Verlagsbuchhändler bei Johann Jakob Kanter in Königsberg an sein Studium an und übernahm 1762 Kanters Filiale in Mitan (heute in Lettland). Kurz darauf machte er sich im Jahr 1765 in Riga selbständig und baute allmählich den angesehensten Verlag der damaligen Zeit. Persönliche Beziehungen hatte er zu Herder, Kant und Hamann. Kleukers Übersetzung des Avesta wurde hier gedruckt.
100 Johann Gottfried Herder: Briefe. Gesamtausgabe 1763-1803, hg. von der Klassik-Stiftung Weimar (Goethe- und Schiller-Archiv), 9 Bde., Weimar 1977-1988, Registerband 1996, hier Bd. 1, 1977, S. 163. Herders Saadi-Rezeption beschränkt sich hauptsächlich auf die deutsche Übersetzung von Olearius ([Abū-Muhammad Muslih al-Dīn bin Abdallāh Shīrāzī] Saadi: Persianischer Rosenthal, übersetzt von Adam Olearius, Schleswig 1654), die lateinische Übersetzung von Georg Gentius ([Abū-Muhammad Muslih al-Dīn bin Abdallāh Shīrāzī] Saadi: Mvsladini Sadi Rosarivm politicvm, Sive ameonvm sortis hvmanae theatrvm, a Georgio Gentio [Georgius Gentius], Amsterdam 1651) und seine Nachdichtungen (Hamid Tafazoli (Anm. 40), S. 409f.).
101 Johann Gottfried Herder (Anm. 100), Bd. 3, 1978, S. 83-87.
104 Ebd., S. 310. – Siehe vor allem auch Blätter der Vorzeit (SWS, XXVI, S. 311-369) hier zum Beispiel Joseph und Zuleika (ebd., S. 339) oder das immer wiederkehrende Motiv des Paradieses, das sich fast durch die gesamte Sammlung zieht.
106 Johann Gottfried Herder: „Lobgesang nach dem Persischen des Sadi“, in: Der Teutsche Merkur, erstes Vierteljahr (1782), S. 3-9.
108 SWS, XVI, S. 204-252.
109 Siehe vor allem Hans Dietrich Irmscher/Emil Adler (Hgg.): Der handschriftliche Nachlass Johann Gottfried Herders, Wiesbaden 1979, S. 20, S. 21f. (Kapsel VII), S. 357-366 (Kapsel XV), S. 234 (Kapsel XVI).
111 SWS, XIII, S. 138. – Siehe in diesem Zusammenhang ausführlich Wolfgang Proß: „Das ,göttliche Geschenk der Rede‘ – hat Herder die Sprachursprungstheorie der ,Abhandlung‘ in den ,Ideen‘ revoziert?“, in: Sprachsplitter und Sprachspiele. Nachdenken über Sprache und Sprachgebrauch, hg. von Jürg Niederhauser u. a., Bern u. a. 2000, S. 223-233.
113 SWS, VIII, S. 466. Herder fasst diese Textpassage als eine längere Anmerkung (SWS, VIII, S. 466, a:1) zu seinem Begriff der Geschichte im Kontext seiner Auseinandersetzung mit Winckelmann.
116 Hans Dietrich Irmscher (Anm. 97), S. 51.
117 Marion Heinz: Sensualistischer Idealismus. Untersuchungen zur Erkenntnistheorie des jungen Herder (1763-1778), Hamburg 1994.
118 John Locke: Versuch über den menschlichen Verstand [1690], Bd. 2, Berlin 1872, 4. Buch, Kapitel 21. Mein Ziel ist hier nicht die Problematisierung der Definitionen, sondern lediglich die Hervorhebung dessen, was im Folgenden der Argumentation dienlich ist. Siehe im Zusammenhang mit der Semiotik und Lehre des Zeichens Thomas Friedrich u. a.: Bildsemiotik. Grundlagen und exemplarische Analyse visueller Kommunikation, Basel u. a. 2010.
119 So in der Einleitung zum ersten Band der Zeitschrift für Semiotik, hg. von Roland Posner, 1979, S. 1f.
120 Nelson Goodman: „Wege der Referenz“, in: Zeitschrift für Semiotik 3 (1981), S. 11-22, S. 11. – Da diese Beziehungen verschieden sind, und der Begriff Referenz ohnehin eine variable Bedeutung hat, gilt es, beides zu explizieren, und zwar durch Unterscheidung und Vergleich. Das Verhältnis des Begriffes und der Referenz wird durch die Denotation verkompliziert. Darunter versteht Goodman „die Anwendung eines Wortes oder Bildes oder einer anderen Bezeichnung auf ein oder mehrere Dinge“ (ebd.). Sprachliche Denotationen sind allgemein, vage, mehrdeutig und stehen in unmittelbarer Abhängigkeit von Zeit und Kontext.
123 Karl Menges: „‘[...] daß der Gedanke am Ausdruck klebe‘: Vom Sprechen und Schreiben bei Herder“, in: Johann Gottfried Herder. Geschichte und Kultur, hg. von Martin Bollacher, Würzburg 1994, S. 153-166, hier S. 157.
125 „dass die Verwendung der Sprache einer Person ein zuverlässiger Indikator für die Art seines Denkens ist“. Michael N. Forster: „Herder’s Philosophy of Language, Interpretation, and Translation: Three Fundamental Principles“, in: The Review of Metaphysics 56, 2 (2002), S. 323356, hier S. 324. Dt. Übers. H. T.
126 „Auf dieser Lehre basiert auch ein Grundprinzip der Herderschen Theorie der Übersetzung, nämlich dass das Ziel einer Übersetzung als treuer Wiedergabe des Sinnes eines Werkes in einer anderen Sprache eine Reproduktion des ursprünglichen Wortgebrauchs verlangt, der, wenn er nicht bereits von der Sprache geliefert ist, in der die Übersetzung erfolgen soll, [...] durch die Beugung des in der Zielsprache am nächsten liegenden und vorgegebenen Wortgebrauchs im Verlauf der Übersetzung erreicht werden muss.“ (ebd., S. 341. Dt. Übers. H. T.)
127 „eine quasi-empiristische Theorie der Bedeutung oder Konzepte“. (ebd., S. 351. Dt. Übers. H. T.)
128 Dietrich Busse: „Semantik“, in: Lexikon der Geisteswissenschaften. Sachbegriffe – Disziplinen – Personen, hg. von Helmut Reiner u. a., Wien u. a. 2011, S. 724-735.
129 Lambert Schneider: „Zeichen, Spur, Gedächtnis: Der semiotische Blick und die Fachwissenschaft Archäologie“, in: Zeitschrift für Semiotik 28, 1 (2006), S. 7-52, hier S. 10f.
131 Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen, München 1990.
132 Aleida Assmann: „Probleme der Erfassung von Zeichenkonzeptionen im Abendland“, in: Semiotik: A Handbook on the Sing-Theoretic Foundations of Nature and Culture, hg. von Roland Posner u. a., 4 Bde., Berlin u. a. 1997-2004, hier 1997, S. 700-729; Aleida Assmann: „Das Archiv und die neuen Medien des kulturellen Gedächtnisses“, in: Schnittstelle: Medien und Kulturwissenschaften, hg. von Georg Stanitzek u. a., Köln 2001, S. 268-281.
133 Lambert Schneider: „Zeichen, Spur, Gedächtnis: Der semiotische Blick und die Fachwissenschaft Archäologie“, in: Zeitschrift für Semiotik 28/1 (2006), S. 7-52, hier S. 15-18.
136 Johann Wolfgang Goethe: Maximen und Reflexionen, in: Gedenkausgabe, hg. von Ernst Beutler, Bd. 9, Zürich 1949, S. 639.
137 Stellvertretend verweise ich auf die Arbeiten von Stuart Hall insbesondere auf Stuart Hall: „Encoding/ Decoding“, in: Culture, Media, Language. Working Papers in Cultural Studies (1972-1979), hg. von Stuart Hall u. a., London 1980, S. 128-138; Stuart Hall: „Metaphern der Transformation“, in: Ders.: Cultural Studies. Ein politisches Theorierojekt, Hamburg 2000, S. 113-136 und Stuart Hall: „Das Spektakel des ,Anderen‘“, in: Ders.: Ideologie. Identität. Repräsentation, Hamburg 2004, S. 108-166.
138 Stuart Hall: „Encoding/Decoding“ (Anm. 137).