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  • VIII. Kriegsgrabmale
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    Plan détaillé Texte intégral VIII.1 Allgemeine Vorstellungen der Kriegsgräbergestaltung VIII.2 Kriegsopfergräber auf dem Karlsruher Hauptfriedhof Notes de bas de page

    Mentalitätsgeschichtliche und ästhetische Untersuchungen der Grabmalsplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes

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    VIII. Kriegsgrabmale

    p. 133-140

    Texte intégral VIII.1 Allgemeine Vorstellungen der Kriegsgräbergestaltung VIII.2 Kriegsopfergräber auf dem Karlsruher Hauptfriedhof VIII.2a Die Ehrengräberanlage VIII.2b Kriegsopfergräber Notes de bas de page

    Texte intégral

    1Durch die Folgen des ersten Weltkrieges wurden die Stadträte vor die Aufgabe gestellt, eine große Anzahl von Kriegsgräbern innerhalb kurzer Zeit errichten zu lassen, die in würdevoller Weise der Gefallenen gedenken. Es mußten nicht nur etliche Aufträge ausgeführt, sondern auch finanziert werden. Die Preise waren im Verhältnis zu Friedenszeiten um ein vielfaches erhöht. Diese Voraussetzungen trugen wesentlich zu der Gestaltung der Kriegsgräber bei.

    VIII.1 Allgemeine Vorstellungen der Kriegsgräbergestaltung

    2Das Grabdenkmal soll dem Andenken des Verstorbenen gerecht werden. „Plündert nicht die Welt der Griechen, um einen Bauernjungen zu ehren, der für die väterliche Scholle fiel“.146 Das Denkmal soll zwar den Ewigkeitsgedanken erfüllen, dem Gefallenen aber angemessen gestaltet sein und sich von den anderen Grabmalen auf dem Friedhof abheben. „Es ist wohl natürlich, daß das Grab für den im Krieg fürs Vaterland Gefallenen sich unterscheidet von dem im Frieden Verblichenen. Die Gemeinschaft, die im Heldentod liegt, soll sich auch am Grab deutlich ausdrücken und zwar direkt fürs Auge sichtbar, nicht erst durch ein Ablesen der Inschrift“.147

    3Durch derartige Gedanken und Forderungen entstand das typische Schema einer Kriegsgräberanlage, wie sie heute auf vielen deutschen Friedhöfen auftritt. Ein großes von einem Künstler entworfenes Mahnmal, wird als Kollektivdenkmal der Kriegsopfer aufgestellt. Dahinter erscheint das Kreuz als Denkstein für den Einzelnen, das jedoch nicht aus der Masse der gleich gestalteten Grabkreuze auf einem Grabfeld heraussticht. So findet zwar der Einzelne Platz, wird jedoch nicht individuell hervorgehoben, sondern äußerlich zu einer Gruppe dazugehörend dargestellt. Das entsprach den Vorstellungen des Zeitverständnisses.

    4„Von den Grabkreuzen verlangt [der Friedhofsreformator] Grässel, daß sie in der Höhe bescheiden, in der Form schlicht und der Gesamteindruck ein militärischer sei.“148 Begriffe wie „Einfachheit“ und „Ernsthaftigkeit“ in Bezug auf die Kriegsgrabgestaltung ohne „Einzelzeichnungen, keine „Details“ dazu, die den Zimmermann leicht beengen und kunstgewerbeln lassen“, werden laut.149

    5Vier Jahre später schreibt Adolf von Hildebrand, dessen Grabmalkunst in vielen Bereichen Vorbildfunktion hatte: „Es fehlt einem der bestimmte einheitliche Typus als Kennzeichen des Kriegers, das sein Grab für alle Zeiten durch ein Ehrenzeichen stempelt [...]. Es muß ein Kriegerwappen geschaffen werden, welches dieses Geschlecht der Helden unserer Zeit zeichnen soll.“150 Hildebrand stellt sich eine Grabform vor, die in verschiedenen Größen herstellbar ist, aus verschiedenen Materialien, ohne ihre Form zu verlieren.

    6Im Verlauf des Krieges haben sich die Herstellungsverhältnisse jedoch dermaßen verschlechtert, dass nur noch ein einfacher Typus aus günstigem Material ohne großen Aufwand als Grabzeichen dienen mußte. Das einfache Grabkreuz fand in Karlsruhe überwiegend Einzug auf den Grabfeldern der Kriegsopfer. Die Darstellung ist schlicht und einheitlich, ohne Verzierungen, zusätzliche Attribute, lediglich mit Namen und Lebensdaten des Verstorbenen versehen.

    7Bei vielen Gemeinden bzw. beim Bestattungsamt gab es eine Zusammenstellung aus der Fachliteratur mit einer Anzahl von ausgewählten Inschriften. Während die einfachen Massengrabkreuze in der Regel Namen und Lebensdaten des Verstorbenen trugen, wurde die eigentliche Inschrift auf dem Mahnmal festgehalten.

    8Als Anlageform wurde ein Grabhügel bevorzugt. Zudem fordert Grässel: „Über jedes Gräberfeld soll sich eine grüne Rasendecke ununterbrochen ausbreiten.“151 Diesem Gedanken entspricht auch die Gestaltungsweise der Kriegsopferanlagen des Karlsruher Hauptfriedhofes, die sich zwar nicht auf einem Hügel befinden, die aber zu großen Teilen von einer Rasendecke bedeckt werden.

    VIII.2 Kriegsopfergräber auf dem Karlsruher Hauptfriedhof

    9Die Stadt Karlsruhe legte großen Wert auf die würdevolle Gestaltung von Kriegsdenkmälern und entspricht in der Vorgehensweise ganz den zeitgenössischen Tendenzen bzw. Forderungen. So erscheint in der Zeitschrift „Die Plastik“ 1922 ein Abdruck der „Leitsätze bei der Errichtung von Kriegerdenkmälern“, in dem beispielsweise unter Punkt „7“ gefordert wird, dass „selbst die bescheidenste Aufgabe [...] in die Hände eines Künstlers gelegt“werden soll.152 Darüber hinaus wird in der Fachliteratur immer wieder davor „gewarnt“, „sich ohne künstlerische Beratung berufener Kräfte auf irgendwelche Bestellungen und Beauftragungen einzulassen“.153 Des weiteren wird davon abgeraten, Massenprodukte über kunstgewerbliche Werkstätten oder Fabriken zu beziehen. Institutionen wie der „Verein für christliche Kunst“ boten die Überwachung bzw. Beratung durch ihre Sachverständigen an. Zudem lieferte der Verein Mustervorlagen, die als Anschauungsmaterial dienen und die Fülle von Möglichkeiten offerieren, jedoch nicht kopiert werden sollten.154 Auch Karlsruhe war stets um angemessen gestaltete Kriegsdenkmale bemüht und schrieb für die zu errichtenden Mahnmale entsprechende Wettbewerbe aus.155

    VIII.2a Die Ehrengräberanlage

    10Nachdem die Stadt Karlsruhe auch nicht von einer großen Anzahl an Kriegsopfern verschont blieb, wurde der Entschluß gefaßt, eine den Opfern gewidmete Anlage auf dem Hauptfriedhof zu konzipieren. Der Antrag des Karlsruher Stadtrats zur Errichtung einer Krieger-Ehrenanlage wurde am 29.10.1915 einstimmig vom Bürgerausschuß bewilligt.156

    11Die eigentliche Anlage, in der die Ehrengräberanlage Platz finden sollte, war bereits gegeben. Es handelt sich hierbei um eine kreisförmige Fläche, dessen Mittelpunkt das von August Stürzenacker im Jahre 1904 errichtete Krematorium bildet.157 Das Krematorium erhebt sich auf einem kleinen Hügel, dessen Böschung zu einer „mehrfach unterteilten Terrasse ausgebaut wurde“ und Platz für Urnenbeisetzungen bot.158 Der Bau wird oktogonal „eingerahmt“ und stellt den Mittelpunkt einer Mittelachse dar, die durch die Anlage verläuft und diese in zwei symmetrische, halbkreisförmige Flächen teilt. Die Enden der Mittelachse schließen jeweils mit einem Halbkreis ab. Strahlenförmige Wege führen vom äußersten Kreis zum Krematorium.

    12Während die „untere“ Hälfte der Kreisanlage, westlich des Krematoriums, für Urnengräber bestimmt war, blieb die Restfläche zunächst als Rasenfläche ungenutzt. Nachdem jedoch der Bedarf einer Ehrengräberanlage für Kriegsopfer dringend erforderlich wurde, war es naheliegend, den bisher unbenutzten Platz für diesen Zweck zu verwenden. Die Auftrag für den Entwurf erhielt Max Laeuger. Zunächst wurde ein Viertel der kreisförmigen Anlage für diesen Platz konzipiert, doch sollte die Anzahl der Kriegsopfer derart steigen, dass eine weitere Fläche für die Bestattungen notwendig wurde.

    13Den Mittelpunkt der Ehrengräberanlage bildet ein für ein Denkmal bestimmter Platz, der für Feierlichkeiten genutzt werden konnte und an dem sich zu beiden Seiten die Gräber der Soldaten in neun halbkreisförmigen Reihen anschlossen.159 Diese werden von den Offiziergräbern, die direkt an der dahinter angrenzenden Hecke nischenartig voneinander abgetrennt sind, umgeben. Eine drei Meter hohe Hecke, die die gesamte Grabanlage umläuft, schirmt die Ehrenanlage vom restlichen Friedhof ab und bildet somit eine in sich geschlossene Einheit.

    14Die 62 Ar große Kriegsgräberanlage befindet sich östlich des alten Krematoriums, von welchem aus auch der Haupteingang zu finden ist.

    15Die Gräber der Soldaten wurden gleich gestaltet. Zunächst bestanden sie aus einem Holzkreuz, das später durch ein Sandsteinkreuz ersetzt wurde. Die Offiziergräber hingegen konnten individuell von den Angehörigen erstellt werden.160 Hier finden sich unterschiedliche Formen und Attribute, wobei die Stele als Grabmaltypus bevorzugt auftritt.

    VIII.2b Kriegsopfergräber

    16Folgende Kriegsopfergrabanlagen befinden sich auf dem Karlsruher Hauptfriedhof:

    Zeitraum

    Bestimmung

    Ort

    Gräber

    Künstler

    1914/1918

    Soldatengräber

    Grabfelder: C, D, E, F

    965 Gräber

    Hermann Binz; ausgeführt von der Gießerei August Bischoff, Düsseldorf.

    17Die große Bronzefigur eines schreitenden Jünglings in Kontrapoststellung mit erhobenen Armen auf einem Sockel aus Grünsfelder Muschelkalk (Abb. 109) war das Resultat eines von der Stadtverwaltung und Friedhofskommission ausgeschriebenen Wettbewerbes.161 Das Denkmal, das am 2. 11. 1930 eingeweiht wurde, fand in der Öffentlichkeit jedoch nur wenig positiven Anklang.

    1914/1918

    Fliegeropfer

    Feld 37

    118 Gräber

    Gerhard Karl Huber

    18Als 1991 von Seiten der Karlsruher Bürger kritisiert wurde, dass sich kein Denkmal für die Fliegeropfer aus den Jahren 1914 bis 1918 und vor allem für die Opfer des Fliegerangriffes auf den in Karlsruhe gastierenden Zirkus Hagenbeck, auf dem Feld 37 befände, bat die Stadt den Karlsruher Bildhauer Gerhard Karl Huber ein angemessenes Denkmal zu schaffen.

    19Dieses besteht aus einem drei Meter hohen eckigem Pfeiler, auf dessen Oberseite ein auf der Spitze stehender Würfel angebracht ist (Abb. 110). Auf drei Seiten des Pfeilers befinden sich Inschriften.162 Das Mahnmal wurde am 6. April 1993 aufgestellt.

    20Hinter dem Pfeiler, der an der vorderen Ecke eines spitz zulaufenden Grabfeldes postiert ist, erstrecken sich in zwei Reihen kleine hochrechteckige Stelen als Erinnerungsmale des einzelnen Opfers.

    1939/1945

    Soldatengräber

    Ring 1 - 4

    501 Gräber

    Emil Sutor

    211954 überzeugte bei einem Wettbewerb der Stadt Karlsruhe der Entwurf Emil Sutors, der am 24. 12.1955 auf dem Hauptfriedhof eingeweiht wurde.

    22Die Form der aufrecht stehenden roten Sandsteinstele mit eingefügtem breiterem Mittelteil erinnert grob an ein Kreuz, in dessen Vorderseite das vertiefte Relief einer sitzende Trauernden in Seitansicht, die eine Blüte auf den Boden niederlegt, gearbeitet wurde (Abb. 111).

    23Neben dem Mahnmal sind 501 Rotsandsteinkreuze aufgestellt.

    1939/1945

    Deutsche und ausländische Fliegeropfer

    Feld 29

    486 Gräber

    Erich Lipp

    24Die große Monumentalplastik aus rotem Sandstein zeigt eine knieende Mutter, die ein Kind schützend in den Armen hält und angsterfüllt nach oben blickt (Abb. 112). Die Mutter-Kind-Gruppe befindet sich auf einem gestuften Postament, dessen Vorderansicht folgende Inschrift trägt: „Unseren Fliegeropfern 1939 - 1945“.

    25Das Denkmal erhielt seinen Platz in der Spitze des dreieckig zulaufenden Gräberfeldes. Dahinter erstreckt sich ein Feld mit kleinen Grabkreuzen, die ebenfalls aus rotem Sandstein gearbeitet wurden.

    26Das Mahnmal der Fliegeropfer wurde erst sehr spät verwirklicht, da die nötigen finanziellen Mittel fehlten.163 1954 erteilte die Stadt sieben Karlsruher Bildhauern den Auftrag den Entwurf eines Denkmals zu schaffen - Erich Lipps Entwurf wurde dann wenig später realisiert.

    1939/1945

    Deutsche und ausländische Fliegeropfer

    Feld 53 und 54

    110 Gräber

    Karl Dietrich; ausgeführt von August Meyerhuber

    27Nachdem der Entwurf Karl Dietrichs aus einem von der Stadt ausgeschrieben Wettbewerbes als Sieger hervorging, wurde das Mahnmal 1954 von August Meyerhuber ausgeführt.

    28Es handelt sich um eine große Kreuzgruppe aus rotem Sandstein, die aus drei zusammenhängenden Kreuzen besteht (Abb. 113). Auf dem verbindenden Querbalken steht die Inschrift: „1939 Unsern Fliegeropfern 1945“. Darunter sind Figurenreliefs eingearbeitet. Das mittlere stellt Christus mit segnendem Gestus dar. Daneben befinden sich links eine männliche und rechts eine weibliche Figur, die einerseits als Maria und Joseph anderseits aber auch allgemeingültig als Mann und Frau, als „Opfer“ gedeutet werden können.

    29Der Dreiergruppe zu beiden Seiten zugewandt sind zwei Reihen mit kleinen roten Sandsteinkreuzen, die paarweise bzw. zu dritt aufgestellt wurden und keine Inschriften tragen, sondern symbolisch für die Kriegsopfer stehen. Der einzelnen Opfer wurde durch kleine rechteckige Liegesteine gedacht, die in geraden Reihen aneinandergefügt, das Grabfeld gliedern.

    1939/1945

    Russische und polnische Kriegsopfer

    Feld 23

    118 Gräber

    Entwurf des Stadtplanungsamtes Karlsruhe

    30Das Ehrenmal besteht aus einem Sandsteinobelisken, dessen Vorderseite folgende Inschrift enthält: „Fliegeropfer russischer u. polnischer Nation 1939 - 1945“ (Abb. 114).

    31Vor der Schauseite des Mahnmals erstreckt sich ein Grabfeld mit 118 Sandsteinkreuzen.

    1939/1945

    Euthanasie-opfer

    Feld B2

    289 Gräber

    Carl Egler; ausgeführt von Hans Schoch

    32Für das Ehrenfeld der Euthanasieopfer schuf Carl Egler, Gewinner eines von der Stadt Karlsruhe ausgeschriebenen Wettbewerbes, das Mahnmal „Tor der Schmerzen“. Dargestellt sind zwei überlebensgroße Figuren - Mann und Frau - die sich gegenüberstehend, so einander umarmen, das ihre Silhouette eine Art Tor bildet (Abb. 115-116).

    33Der Figurengruppe aus Muschelkalk ist eine Stele beigefügt, die die Inschrift „Du sollst nicht töten/1933 - 1945/Hier ruhen die 289 Opfer des Unrechts“ trägt. Das Mahnmal entstand 1964 und wurde im November 1965 durch eine Kranzniederlegung eingeweiht.164

    34Ein weiteres Kriegsopferdenkmal für russische Fliegeropfer und Soldatengräber befindet sich auf dem Jüdischen Friedhof.

    35Während Anfang des 20. Jahrhunderts Rangunterschiede bei der Ausführung bzw. Gestaltung zwischen Soldaten-und Offiziersgräber (wie in der Karlsruher Ehrengräberanlage zu sehen) existierten, verschwanden diese im Laufe des Ersten Weltkrieges immer mehr zugunsten eines einheitlichen Bildes.

    36Die Grabfelder der Kriegsopfergrabanlagen wurden zunächst mit Grabkreuzen aus schwarzem Holz versehen. Am 2.12.1952 jedoch wurde durch einen Beschluß des Stadtrates veranlaßt, alle Holzkreuze durch witterungsbeständigere Rotsandsteinkreuze zu ersetzen. Die Finanzierung sollte mit Hilfe des „Volksbundes Deutscher Kriegsgräbervorsorge“ getragen werden. Der Auftrag ging an die „Arbeitsgemeinschaft der Karlsruher Bildhauer-und Steinmetzbetriebe“, die aus vierzehn Karlsruher Betrieben bestand. Sämtliche Holzkreuze wurden durch 65 - 70 cm hohe Rotsandsteinkreuze mit vertiefter Inschrift ausgetauscht. (Mit Ausnahme der Kreuze der Fliegeropferfelder 53 und 54, die aufgrund dichter Belegung mit liegenden Steinen versehen wurden.)165

    37Einige der Kriegsdenkmale wurden auf dem Karlsruher Hauptfriedhof erst im Nachhinein errichtet und daher den Anforderungen bzw. Vorstellungen ihrer Entstehungszeit und nicht denen der Bestimmungszeit angepaßt. Dazu gehören die Denkmäler der Fliegeropfer sowie das Mahnmal für die Euthanasieopfer.

    Notes de bas de page

    146 Vgl. Die Plastik 12, 1922, S. 21

    147 Adolf von Hildebrand, Über das Kriegergrab, in: Kriegerehrungen, in: Christliches Kunstblatt 61, 1919, S. 209

    148 Vgl. Christliches Kunstblatt 57, 1915, S. 261

    149 Christliches Kunstblatt 57, 1915, S. 261

    150 Christliches Kunstblatt 61, 1919, S. 209

    151 Christliches Kunstblatt 57, 1915, S. 262

    152 Die Plastik 12, 1922, S. 21

    153 Martin Elsäßer, Kriegerehrenzeichen, in: Christliches Kunstblatt 61, 1919, S. 129

    154 Ebd, S. 132

    155 Siehe „Ausstellungen und Wettbewerbe“, S. 206

    156 Vgl. Chronik der Landeshauptstadt Karlsruhe für das Jahr 1915, S. 108

    157 Vgl. Friedhofsplan, Abb. 134

    158 Vgl. Brandenburger 1989, S. 526

    159 Das Denkmal, das erst 1930 errichtet wurde, wurde von Hermann Binz entworfen.

    160 Vgl. Zahn 2001, S. 120. Wobei eine Kommission, der Max Laeuger angehörte, die Entwürfe begutachten sollte, um eine einheitliche künstlerische Gestaltung zu gewährleisten. (Vgl. Brandenburger 1989, S. 527). Das diese wohl nicht strikt eingehalten wurde, zeigen die unterschiedlichen Stile und Grabmalformen der Offiziersgräber.

    161 Siehe unter „Ausstellungen und Wettbewerbe“, S. 199

    162 Die Inschriften lauten: „Den Toten der Luftangriffe auf Karlsruhe im ersten Weltkrieg 1914/18. Die Mahnung zur Umkehr blieb unerhört. Seit Kriegsbeginn wurden grenznahe deutsche und französische Städte aus der Luft angegriffen. Der schwerste Luftangriff am 22. Juni 1916 forderte 120 Menschenleben. 71 Kinder, die an diesem Fronleichnamstag den Zirkus Hagenbeck am Festplatz besuchten, waren unter den Toten. Kinder, Frauen und Greise wurden auch fern der Front zu Kriegsteilnehmern. Der erste Weltkrieg forderte in Deutschland 768 Luftkriegstote, davon 168 allein in Karlsruhe.“

    163 Bei einem vom Karlsruher Stadtrat ausgeschriebenen Wettbewerb im Jahre 1920 überzeugte zunächst der Entwurf „Abschließende Wand“ von Karl Dietrich und Arthur Valdenaire. (Vgl. Ursula Merkel „Projekt für ein Fliegeropferdenkmal (Erster Weltkrieg)“, in: Brandenburger 1989, S. 554)

    164 Vgl. Zahn 2001, S. 131

    165 Ebd., S. 142f.

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    146 Vgl. Die Plastik 12, 1922, S. 21

    147 Adolf von Hildebrand, Über das Kriegergrab, in: Kriegerehrungen, in: Christliches Kunstblatt 61, 1919, S. 209

    148 Vgl. Christliches Kunstblatt 57, 1915, S. 261

    149 Christliches Kunstblatt 57, 1915, S. 261

    150 Christliches Kunstblatt 61, 1919, S. 209

    151 Christliches Kunstblatt 57, 1915, S. 262

    152 Die Plastik 12, 1922, S. 21

    153 Martin Elsäßer, Kriegerehrenzeichen, in: Christliches Kunstblatt 61, 1919, S. 129

    154 Ebd, S. 132

    155 Siehe „Ausstellungen und Wettbewerbe“, S. 206

    156 Vgl. Chronik der Landeshauptstadt Karlsruhe für das Jahr 1915, S. 108

    157 Vgl. Friedhofsplan, Abb. 134

    158 Vgl. Brandenburger 1989, S. 526

    159 Das Denkmal, das erst 1930 errichtet wurde, wurde von Hermann Binz entworfen.

    160 Vgl. Zahn 2001, S. 120. Wobei eine Kommission, der Max Laeuger angehörte, die Entwürfe begutachten sollte, um eine einheitliche künstlerische Gestaltung zu gewährleisten. (Vgl. Brandenburger 1989, S. 527). Das diese wohl nicht strikt eingehalten wurde, zeigen die unterschiedlichen Stile und Grabmalformen der Offiziersgräber.

    161 Siehe unter „Ausstellungen und Wettbewerbe“, S. 199

    162 Die Inschriften lauten: „Den Toten der Luftangriffe auf Karlsruhe im ersten Weltkrieg 1914/18. Die Mahnung zur Umkehr blieb unerhört. Seit Kriegsbeginn wurden grenznahe deutsche und französische Städte aus der Luft angegriffen. Der schwerste Luftangriff am 22. Juni 1916 forderte 120 Menschenleben. 71 Kinder, die an diesem Fronleichnamstag den Zirkus Hagenbeck am Festplatz besuchten, waren unter den Toten. Kinder, Frauen und Greise wurden auch fern der Front zu Kriegsteilnehmern. Der erste Weltkrieg forderte in Deutschland 768 Luftkriegstote, davon 168 allein in Karlsruhe.“

    163 Bei einem vom Karlsruher Stadtrat ausgeschriebenen Wettbewerb im Jahre 1920 überzeugte zunächst der Entwurf „Abschließende Wand“ von Karl Dietrich und Arthur Valdenaire. (Vgl. Ursula Merkel „Projekt für ein Fliegeropferdenkmal (Erster Weltkrieg)“, in: Brandenburger 1989, S. 554)

    164 Vgl. Zahn 2001, S. 131

    165 Ebd., S. 142f.

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    Beckmann, A. (2006). VIII. Kriegsgrabmale. In Mentalitätsgeschichtliche und ästhetische Untersuchungen der Grabmalsplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes. Karlsruhe: KIT Scientific Publishing. Consulté à l’adresse https://books.openedition.org/ksp/2112
    Beckmann, Anett. « VIII. Kriegsgrabmale ». In Mentalitätsgeschichtliche und ästhetische Untersuchungen der Grabmalsplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes. Karlsruhe: KIT Scientific Publishing, 2006. https://books.openedition.org/ksp/2112.
    Beckmann, Anett. « VIII. Kriegsgrabmale ». Mentalitätsgeschichtliche und ästhetische Untersuchungen der Grabmalsplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes, KIT Scientific Publishing, 2006, https://books.openedition.org/ksp/2112.

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    Beckmann, A. (2006). Mentalitätsgeschichtliche und ästhetische Untersuchungen der Grabmalsplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes. Karlsruhe: KIT Scientific Publishing. Consulté à l’adresse https://books.openedition.org/ksp/2101
    Beckmann, Anett. Mentalitätsgeschichtliche und ästhetische Untersuchungen der Grabmalsplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes. Karlsruhe: KIT Scientific Publishing, 2006. https://books.openedition.org/ksp/2101.
    Beckmann, Anett. Mentalitätsgeschichtliche und ästhetische Untersuchungen der Grabmalsplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes. KIT Scientific Publishing, 2006, https://books.openedition.org/ksp/2101.
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